Mittwoch, 3. Juli 2013

Rezension zu "Wer hat in meinem Bettchen geschlafen?" von Corene Lemaitre



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© Cover-/Zitatrecht: Bastei Lübbe
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Verlag: Bastei Lübbe
Titel: Wer hat in meinem Bettchen geschlafen?
Originaltitel: April Rising
Buchreihe: Nein 
Autor: Corene Lemaitre
Erschienen:  2000
Seiten: 447
ISBN: 978-3404144556
Preis:  ca. 6 €
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Klappentext
Ellen ist dreiundzwanzig und kommt nach einer Europareise überraschen in ihr Elternhaus in einer amerikanischen Kleinstadt zurück. Obwohl sie nichts von dich hat hören lassen, hofft sie, liebevoll begrüßt zu werden. Doch weit gefehlt. Ihre Eltern scheinen sie kaum zu beachten, und in ihrem Zimmer hat sich eine andere einquartiert: April, die neue, attraktive Freundin ihres Bruders James. Ellen ist schockiert. Zugegeben, ihre Eltern hat sie mehr als Geldgeber gesehen, doch völlig ersetzt zu werden, ist ihr auch nicht recht. Denn April ist die perfekte Tochter. Sie hilft Ellens Mutter, lacht über die Witze von Ellens Vater und verdrängt Ellen in ihrer Beraterrolle für James. Keine Frage, die Rivalin muss vertrieben werden. Doch das ist nur der Anfang der Katastrophe. Ellen verliebt sich in den undurchsichtigen, gefährlichen Frederick..



Rezension 

Der erste Satz:  
Sehr schnell kapiere ich, das etwas nicht stimmt.

Handlung


Ellen kommt von ihrer Weltreise nach Hause und muss entsetzt feststellen das dies niemanden interessiert, denn sie wurde durch die neue Freundin, April, ihres Bruder ersetzt. Nun setzt Ellen alles daran den Eindringling wieder los zu werden und die alte Ordnung wiederherzustellen.


Cover


Das Cover spricht mich so gar nicht an. Irgendwie ist es mir viel zu bunt, außerdem wurde das Cover ziemlich unsauber coloriert, die Haare haben den Anschein das einfach eine andere Farbe (grün) über sie drüber gemalt wurde und das selbe findet man auch bei den Zähnen, welche mehr rot als weiß sind weil unsauber coloriert wurde. Solche kleinen Details machen bei mir viel aus, daher gefällt mir das Cover eher nicht.




Meine Meinung



Das Buch hatte ich geschenkt bekommen, alleine hätte ich es mir vermutlich nie gekauft, da mich weder das Cover, noch der Klappentext besonders angesprochen hat. Wie ich feststellen musste hätte ich auch nicht viel verpasst wenn ich es nicht gelesen hätte.

Die Geschichte wurde aus Ellens Sicht erzählt, dazu wird eher in einer Jugendsprache geschrieben, was mich normalerweise nicht stört, denn ich lese gerne so locker geschriebene Bücher, hier aber  kam ich damit leider nicht wirklich gut klar, denn ständig kamen irgendwelche eigenartigen Formulierungen und manchmal  auch irgendwelche Fremdwörter die kaum ein Mensch benutzt und schon gar nicht eine 22 jährige, so das der Lesefluss an diesen Stelle wirklich sehr gestört wurde.  
Hier ein Beispiel: „Eine andere Person hat meinen Platz usurpiert..“  in diesem Fall wurde zwar im Text deutlich was damit gemeint war, doch an vielen anderen Stellen war dies nicht so, so das ich manche Sätze 2x mal lesen musste und so macht es natürlich keinen Spaß. Daher hat mir der Schreibstil leider nicht gefallen.

Die Charaktere konnten auch nicht punkten, die Protagonistin war mit ihrem Egoismus unsympathisch, welcher zwar später besser wurde, aber nicht daran änderte das sie unausstehlich für mich ist und die anderen Figuren blieben allesamt eher blass und wirkten alle sehr eigenartig und verrückt. Die Art wie die einzelnden Figuren gehandelt haben war für mich oftmals völlig absurd und nicht nachzuvollziehen.  So mutiert der der Intellektuelle Bruder zum Beispiel  ganz plötzlich zum Müllmann.

So wie auch die Charaktere ist die Handlung an vielen Stellen völlig verrückt und  unrealistisch. So ist der kleine Bruder ein Computernerd, der nur in seinem Keller hockt und am Ende vom FBI verfolgt wird weil er ein Hacker ist und der große Bruder wird vom Intellektuellen zum Müllmann um dann zum Mönch zu werden der im Keller hockt. Außerdem hat der rote Faden gefehlt und die Geschichte ist so vor sich hin geplätschert. Das einzige Thema was klar zu erkennen war, war der Fakt das Ellen versucht April los zu werden, das war es dann aber auch schon.  Spannung gab es während der ganzen Geschichte gar keine, da es eben gar keine so richtige Handlung gab.
 


Fazit


Leider fand ich das Buch absolut nicht lesenswert, es gab überhaupt keine Spannung, keinen roten Faden und die Charaktere waren alle eigenartig, als eigenartig kann man insgesamt die ganze Geschichte bezeichnen. Schade um die verschwendete Zeit.

Bewertung:








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